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last update: 29.09.2013

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17.01.2003

Phuket, Tauchen Similans

[17.-23.01.2003]

Nachdem ich vom Shopping genug hatte, fuhr ich mit dem Nachtbus nach Phuket, im Sueden von Thailand. Die Busreise war aeusserst bequem. Ich fuhr in einem normal grossen Bus, der aber mit 8 Reihen zu je 3 Plaetze bestuhlt war. Das heisst, fahren wie im Flugzeug First Class.

In Phuket traf ich Wing, eine Pfadfinderin, die ich kennengelernt hatte. Ich hab bei ihr und ihren Kollegen uebernachtet. Das Leben auf dem Uni Campus war schon cool. Die Tueren waren stets offen und es war ein kommen und gehen. Schnell Hallo sagen, Pruefungen besprechen, etwas selber kochen oder einfach ein gemuetliches Beisammensein.

Ich fuhr nach meiner Ankunft mit dem Motorrad herum und wenn sieht man da vorbeibrausen? Stups (Bula 94) mit ihrer Schwester. Momentan ist Thailand das reinste Pfadfinderland. In Bangkok hat man schon viele gesehen und nach dem Lager, haben sich alle uebers Land verstreut. Wahnsinn.

When man schon mal in Phuket ist, sollte man auch Tauchen gehen. Nachdem ich fast alle Tauchbasen abgeklappert hatte, fand ich eine tolle Basis mit einem noch besseren Boot. Das beste war, dass ich auf diesem 3-Tages-Trip nur mit 4 weiteren Gaesten war. Und was fuer Gaeste: ein aelteres Paar wohingegen nur er tauchte, mit ihrer Tochter und ihrem Freund. Beide Tauchlehrer in Phuket. Zudem noch der Bootsfuehrer. Allesamt inkl. mir erfahrene Taucher.

So waren die Tauchgaenge himmlisch. Wir tauchten viel im Bereich 30 - 40 m, hatten viele Freiheiten und machten auch mal Bloedsinn. Waehrend diesen 3 Tagen machte ich 10 Tauchgaenge in den Similans. Tauchen in Thailand ist immer wieder schoen. Ist fast meine Heimat.

Dadurch, dass wir so tief tauchten, gab es tolle Plaetze, mit viel Korallen und wo noch alles intakt war. Viele viele Blaupunktrochen, Rotfeuerfische und Muraenen, einige Schildkroeten und auch ein paar Haie zeigten sich.

Ein Highlight war ein Nurseshark, denn wir zuerst fuer Tod hielten, denn er lag auf dem Ruecken auf dem Sand, Bauch nach oben und bewegte sich nicht. Hm, was ist da falsch? Nachdem wir ihn ein bisschen gestupst hatten um zu sehen, ob er sich noch bewegt, kam Leben in ihn. Er zuckte ein wenig und begann dann im Sand zu wuehlen. Wir raetselten, was das soll. Die Loecher, die er budelte bedeckten kaum seine Augen. Wahrscheinlich wollte er schlafen.

Eine weitere Neuheit fuer mich war die Planktonbluete. Hab zwar immer davon gehoert, aber noch nie erlebt. Ich tauchte unbekuemmert herum und ploetzlich sah ich von rechts eine rote Wolke auf mich zukommen. Zum Glueck hatte es nicht starke Stroemung, sonst waer ich verloren gewesen. Wir tauchten vor der Wolke davon in niedrigeres Gewaesser. Ich wartete ein bisschen und wollte fuehlen, wie sich das anfuehlt. Diese rote Wolke kommt von sehr weit unten und fuehrt eiskaltes Wasser mit sich. In diesem Wasser gedeit Plankton sehr gut und das verleit der Stroemung die Farbe.

 

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