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last update: 16.02.2021

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14.03.2005

Immer noch am Ende der Welt...

Nicht, dass wir es schon muede waeren, das Ende der Welt, nur das Wetter spielt hier unten grad ziemlich April, also kein Wetter fuer mehrtaegige Wanderungen, und deshalb haben wir uns entschieden, etwas laenger hier in Ushuaia zu bleiben. In der Stadt gibt es immerhin auch einiges zu tun, wenn es regnet und das all-you-can-eat-Parilla ist einfach genial, :-)! Ein riesen Buffet, und nicht nur Fleisch, auch viel Salat - vergiss "cook it, peal it or leave it", das zaehlt hier unten nicht, mindestens bis jetzt sind wir auch mit allen diesbezueglichen Suenden gut gefahren und haben noch keine WC's stundenlang besetzt gehalten, ;-).

Am Donnerstag waren wir bei den Pinguinen, auf Penguin Isalnd. Dort nesten und leben zwei Pinguin-Kolonien und wir durften, wie angekuendig, ganz in ihrer Naehe spazieren gehen. Und einige haben sich sogar erweicht uns entgegen zu kommen, besonders die jungen, ungestuemen, ;-). So kamen wir oder kamen sie bis auf Meterdistanz an uns heran. Ein wunderschoenes Erlebnis. Die Art von Tourismus, den die Leute hier unten betreiben, ist wirklich vorbildlich. Wenn die Tiere nicht auf Dich zukommen hast Du eben Pech gehabt. So soll es sein.

Gestern haben wir den Morgen auf dem Ruecken von Pferden verbracht. Da hat das Wetter mitgespielt und auch das war wunderbar. Solange Tiere im Spiel sind, bin ich eh immer mit Begeisterung dabei. Wir sind durch Waelder auf einen Aussichtspunkt geritten und haben mit Kaffe und Guetzli den ganzen Beagle Channel ueberblickt. Auf dem Heimweg dann auch im Trapp und im Galopp - einfach genial! OK, wir spueren nun unsere Hinterteile etwas. Aber, who cares?

Heute Nachmittag waren wir nach einer kurzen Samstag Nacht - im Lennon Pub steppt hier der Baer, ;-) - etwas in den Bergen. Zuerst auf einer Sesselbahn -dem Ingenieur standen die Haare zu Berg ob der Verankerung mancher Masten - im Schritttempo den Berg hinauf und dann weiter auf Schusters Rappen und in stroemdem Regen hinauf zum Gletscher. Die frische Luft hat gut getan.

Am Mittwoch nehmen wir ein (sorry) sauteueres Boot nach Puerto Williams und von dort am Samstag die Faehre nach Punta Arenas. So durchkreuzen wir 34 Stunden den Beagle Channel, was ausserordentlich schoen sein muss - vorbei an Gletschern und wunderschoener Landschaft. Bis dann hoffen wir auf stabileres Wetter und wollen dann weiter in den Nationalpark Torres del Paine, dann endlich richtig loshiken.

Wir haben gehoert, endlich leuten bei Euch die Schneegloecklein den Fruehling ein. Geniesst Ihr jetzt die Sonne mit fuer uns!

Seid umarmt

Esther / Kolibri

 

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