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last update: 29.09.2013

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01.04.2003

Wellington, Museum

[01.-03.04.2003]

3 Tage Wellington. Es war stets bewoelkt und es regnete viel. Was kann man da tun? Essen, Schlafen, Internet, Kino und Museum.

Ich hab mir zwei Filme angesehen, die momentan laufen. Gangs of New York und Chicago. Beide wurden mit Oskars ausgezeichnet und ich dachte, ich muesse die gesehen haben, damit ich wieder mitreden kann. Der erste war recht gut und Chicago, naja.

Wellington hat ein neues riesiges Museum: Te Papa. Ein Nationalmuseum das kostenlos ist.

Die Ausstellung hat mir gut gefallen. Alles schoen interaktiv und informativ.

Sie hatten auch noch zwei Sonderausstellungen. Lord of the Rings und 100 Jahre Harley Davidson. Als ich nach Wellington kam, war ich zuerst traurig, dass die Lord of the Rings Ausstellung nur bis Ende Maerz lief. Wieder mal zu spaet. Aber ich war angenehm ueberrascht, dass sie um ein weiteres Mal verlaengert wurde, bevor sie auf Tournee geht.

Es war wirklich phaenomenal. Viel Hintergrundwissen, Filmtricks, Digitaleffekte usw.

Was mich besonders beeidnruckte, war, dass Jackson (der Regiseur) in Neuseeland eine komplett neue Filmindustrie aufbaute. Z.B. auch eine Firma fuer die ganzen digitalen Sachen.

Eine fuer mich beeindruckende Sache war, dass man frueher fuer die riesigen Schlachten eine kleine Armee irgendwie multipliziert um einige 10000 Kaempfer zu erhalten. Im Film sind das alles einzelne digitale Kaempfer, die gegeneinander kaempfen. Irgendwie intelligent. Es gab dann auch solche, die Baeume bekaempften oder in den Wald flohen ;-) Die hat man dann entfernt.

Und wieviel Muehe sie sich nahmen, es moeglichst authentisch zu filmen. Hobbittown wurde ein Jahr vor Drehbeginn gebaut, damit das Gemuese und die Pflanzen genugend Zeit hatten zu wachsen.

Weiter wurde kurzerhand ein neues Verfahren entwickelt, um wirklichkeitsnahe Kettenhemden zu machen. Von Hand wurden 12 Mio. Ringe zusammen gesetzt.

Weiter wurden einige Tricks gebraucht, um die Hobbits kleiner erscheinen zu lassen, wie z.B. mit konischen Tischen, wo der kleinere weiter entfernt sitzt. (Waer es nicht einfacher mit liliputanischen Hauptdarsteller gegangen?)

Und dann natuerlich die ganzen Monster. Gebaut, gefilmt oder digitalisiert. Ach ja, die Schauspieler wurden auch digitalisiert, obwohl sie das gar nicht gerne hatten. Auf der Flucht durch die Hoehle und ueber die Bruecke, wo der Balrog dann kam sind die Darsteller digital.

Am Abend des dritten Tages bin ich dann weitergefahren nach Paekakariki. Nicht weit von Wellington entfernt. Hauptsache, weg von der Stadt. Zudem sollte es auch besser werden mit dem Wetter.

Im Backpackers auf dem Huegel hatte ich einen guten Ausblick aufs Meer und die vorgelagerte Insel. Im Liegestuhl konnte ich endlich den Sonnenuntergang geniessen, denn ich auf der Suedinsel verpasst hatte.

 

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